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Geschichtliche Daten

12. Jh.
Im 12. Jahrhundert wurde die Burg mit hoher Wahrscheinlichkeit von Konrad von Hohenstaufen, ein Halbbruder v. Friedrichs I. Barbarossa, erbaut.

1257
Erste urkundliche Erwähnung der Burg finden wir im Jahr 1257.
Jedoch im Jahr 1209 spricht man von einem „Edlen Kranz von Wachenheim“ der am Ritterturnier in Worms teilnahm.

1273
1273 kaufte Rudolf von Habsburg die Burg als Mitgift für seine Tochter. Die Burg kam somit in den Besitz der Pfalzgrafen bei Rhein.

1375
Im Städtekrieg zwischen den Grafen von Leiningen und den Städten Mainz, Worms und Speyer nimmt die Burg und der Ort Wachenheim großen Schaden.

1410
Bei der Teilung der Kurpfälzischen Länder fällt Wachenheim mit Burg und Stadt an die Linie der Pfalzgrafen von Zweibrücken-Veldenz.
Übrigens: Damals hielten sich die Zweibrücker Herzöge oft Wachenheim auf.

1470
Am 15. Juli 1470 nimmt Kurfürst Friedrich I. (der Siegreiche) nach 8-tägiger Belagerung die Burg ein. Ein Jahr später am 5. Juni 1471 wird die Stadt Wachenheim eingenommen. Von den Veldenzischen Fußknechten, die das Kloster Limburg brandschatzten, werden 58 im Stadtgraben ertränkt. Die Stadt und die Burg werden niedergebrannt, die Mauern eingerissen und der Stadtgraben verfüllt.

1525
Im Bauernkrieg 1525 nisteten sich auf der Burg ein Haufen Bockenheimer Bauern ein, die von Dürkheimern Verstärkung bekamen. Von der Burg führten Sie Ihre Beutezüge in die Umgebung durch.

1593
Von 1593 war das Adelsgeschlecht Blarer von Geyersberg mit dem Lehen der Burg betraut. Daher kommt auch der Name Geyersburg

1618-1648
Im 30-jährigen Krieg wird die Bevölkerung von dem Ort Wachenheim und der Burg schwer in Mitleidenschaft gezogen.

1689
1689 wird die Burg im Pfälzischen Erbfolgekrieg zerstört. Französische Truppen unter Führung von General Melac sprengten den Bergfried bei dem die eine Hälfte jedoch stehen blieb. Von diesem Zeitpunkt an war die Burg nicht mehr wohnlich genutzt.

1796
Die Grafen von Sickingen verkauften das Burglehen an die Kunz´schen Erben von Wachenheim.

1864
1864 wird die Burgruine mit ihren Liegenschaften für 8000 Gulden von Ludwig Heim aus Wachenheim erworben. Er führte Grabungen auf dem Burggelände durch, Terrassierte das Geländ und er stellte 1868 einen Antrag auf Zuschuss für die Sanierung der Wachtenburg, der jedoch mit der Begründung abgelehnt wurde, die Ruine Wachtenburg wäre nicht erhaltungswürdig.

1878
1878 wurde die Burg versteigert an einen Wormser Bürger namens Becker.

1883
1883 kaufte Dr. Albert Bürklin die Burg und hatte sie exakt 100 Jahr in Familienbesitz.

1984
Schenkung an die Stadt Wachenheim.
Der neu gegründete Förderkreis zur Erhaltung er Ruine Wachtenburg e.V. pachtet die Ruine Wachtenburg, um sie vor weiterem Verfall zu schützen. Seit dieser Zeit führt der Verein Sanierungsmaßnahmen durch.

 

 

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